Gehen oder bleiben? Beides.
Dr. Johannes Lappe, Partner Restructuring, über berufliche Entscheidungen und vermeintliche Umwege.
„Jede Tür ist buchstäblich offen und jede Frage kann gestellt werden.“
„Nach meiner Zeit im Legal-Staff-Team und zweieinhalb Jahren als Associate entschied ich mich Kirkland zu verlassen, um eine Zeit lang als Prozessanwalt tätig zu sein. Ich habe dann aber schnell gemerkt, dass mir die Dynamik und zum Teil auch die Hektik des Transaktionsgeschäfts fehlen. Die Mischung aus Transaktion und Litigation stellte sich als das richtige Tätigkeitsfeld für mich heraus – es ist genau das, was ich heute mache. Ich bin inzwischen wieder bei Kirkland, jetzt als Partner in unserem Restructuring-Team. Die Kommunikation im Team ist sehr direkt, über alle Ebenen hinweg und schließt auch unser Legal-Staff-Team mit ein. „Jede Tür ist buchstäblich offen und jede Frage darf gestellt werden“, sagt Johannes und ergänzt: „Entscheidend für den eigenen Karriereweg ist, dass man sich mit dem künftigen Team menschlich wohl fühlt. Bei der Wahl des Rechtsbereichs sollte man sich vorstellen können, die jeweilige Tätigkeit auch nach mehreren Jahren noch gerne zu machen – auch wenn es abends mal spät wird. Aber, und das zeigt nicht zuletzt mein eigener bisheriger Karriereweg, bei aller Sorgfalt, mit der man Karriere-Schritte plant, gilt: keine berufliche Entscheidung ist irreversibel.“
„Mein bisheriger Karriereweg zeigt: keine berufliche Entscheidung ist irreversibel.“